Wie funktioniert die Ultraschalldiagnostik?
Ultraschallwellen werden von einem Schallkopf ausgesendet, der über dem zu untersuchenden Teil des Körpers auf die Haut aufgesetzt wird.
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Ultraschallgerät in der Arztpraxis Dr. med. M. Daneschdar
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Der Schallkopf enthält einen Kristall, der elektrischen Strom in Schallwellen umwandelt. Bei Frequenzen zwischen einem und fünfzehn Millionen Hertz werden die Wellen zu einem feinen Parallelstrahl gebündelt, der eine Schicht des Körpers durchdringt. Einige der Wellen werden an Gewebsgrenzen reflektiert, welche als Echo zurückgeworfen werden. Der Schallkopf fungiert auch als Empfänger und wandelt diese Echos in elektrische Impulse um, die auf einem Bildschirm dargestellt werden und ein zweidimensionales Bild des entsprechenden Körperquerschnitts zeigen. Durch Verschieben des Schallkopfes lassen sich unterschiedliche Schnittebenen sichtbar machen.
Wo wird die Ultraschalldiagnostik angewendet?
Ultraschallwellen durchdringen weiche Gewebe und Flüssigkeiten. Daher ist diese Methode insbesondere zur Untersuchung von Organen geeignet, die Flüssigkeiten enthalten (wie z.B. die Gebärmutter während der Schwangerschaft oder die Gallenblase) sowie auch zur Untersuchung weicher Organe (wie etwa die Leber). Knochen oder Gase können Ultraschallwellen allerdings nicht durchdringen.
Doppler-Sonographie
Doppler-Sonographie ist eine weiterentwickelte Form der Ultraschalldiagnostik, die sich den Doppler-Effekt zunutze macht. Als Doppler-Effekt wird die Veränderung der Tonhöhe bezeichnet, welche sich ergibt, wenn die Position einer Schallquelle gegenüber ihrem Empfänger wandert.
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Doppler-Sonograph in der Arztpraxis Dr. med. M. Daneschdar
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Praktisch werden also im Organismus Objekte untersucht, die sich bewegen. Ein wichtiges Einsatzgebiet der Doppler-Sonographie ist die Untersuchung des Herzschlags eines Embryos und die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen. Durch diese Methode können wir Gefäßverengungen oder Strömungshindernisse in den Blutbahnen feststellen.